General Wade’s Military Road und der Caledonian Canal

Von Dores geht es zunächst am Loch Ness entlang nach Foyers. Kurz vor Foyers beginnt der Anstieg. In Upper-Foyers wird es das erste mal richtig steil. Ein Jogger überholt mich breit grinsend, ich wünsche ihm einen schönen Tag. 

Am Ende des Steilstücks wartet der Pfad zu den Foyers-Falls. Während ich da stehe und überlege, kommt ein Rennradfahrer auf mich zu. Ich solle das unbedingt machen, das sei eine echte Attraktion und das Bild von den Falls begleite einen am Berg. Ich folge seinem Rat und steige zu den Fall ab. Auf dem Weg klärt mich eine Schautafel darüber auf, das die Falls früher mächtiger waren, inzwischen aber viel Wasser zur Stromerzeugung abgezweigt wird.

Foyers Falls

Nach den Falls geht es auf schmalen Straßen durch dichten Wald aufwärts. Die Steigung ist meist gut fahrbar, zwischendrin kommen aber auch immer mal wieder steile Stücke. Irgendwann lichtet sich der Wald und Wiesen, Felder und Moor prägen das Bild. Ohne Wald macht sich der Gegenwind deutlich bemerkbar. Irgendwann ist keine Landwirtschaft mehr zu finden und in der Ferne ist der Parkplatz für den Aussichtspunkt auszumachen. Die letzten Meter zum Parkplatz sind noch mal richtig steil. Am Straßenrand stehen ein paar Teilnehmer einer Busreise und applaudieren. Mein kleines Alp du Huez.

Nun geht es noch mal 10 Minuten zu Fuß weiter. Die Belohnung ist eine grandiose Aussicht auf umliegenden Berge und Seen. 

Blick vom Suidhe Viewpoint

Die Abfahrt nach Fort Williams ist rasant. Es gibt viele Warnschilder mit Hinweisen auf 12% Gefälle. Der Anstieg von Dores ist deutlich sanfter.

In Fort Augustus beeindruckt die Schleusenanlage mit der ein beträchtlicher Höhenunterschied überwunden wird. Ab der Schleusenanlage verläuft die Route absolut eben parallel zum Kanal. Schließlich geht es auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke am Loch Oich entlang.

Drehbrücke am Caledonian Canal

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